Rund 425 Millionen Menschen leiden weltweit an der „Zuckerkrankheit“ – Tendenz steigend

25. April 2019

Ein Lebenswandel, der häufig mit zu wenig Bewegung und zu fetthaltiger Ernährung einhergeht, gilt als einer der Hauptrisikofaktoren, an Diabetes zu erkranken. „Diabetes mellitus“, umgangssprachlich auch „Zuckerkrankheit“ genannt, ist die Diagnose von Ärzten für eine chronische Stoffwechselstörung. Sie besteht darin, dass in der Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin produziert wird. Dieses Hormon wird aber benötigt, damit die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate in Form von Zucker (Glukose) in die Zellen gelangen können. Insulin ist für Nährstoffe also eine Art Schlüssel. Bei Diabetikern funktioniert die Insulinproduktion oder der Glukose-Einlass in die Zellen nicht richtig. Die Glukose steht somit vor verschlossenen Türen und bleibt im Blut – der Blutzuckerspiegel steigt.

Das klingt zunächst einmal nicht dramatisch, kann jedoch schlecht oder gar unbehandelt schwerwiegende Folgen haben: Die Komplikationsrate für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall steigt. Als Folge des Diabetes werden Beine, Füße oder Zehen amputiert, Betroffene können erblinden; Diabetes ist die häufigste Ursache dafür, dass Menschen regelmäßig zur Dialyse müssen. Lebenserwartung und Lebensqualität der Patienten sind dadurch deutlich vermindert.

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