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UNSER GESUNDHEITSTIPP
Zeckenbisse – nicht unterschätzen!

Mit Beginn des Frühjahres sind die Zecken wieder "los": Auch in unseren Wäldern und Wiesen treiben sie – begünstigt durch die wärmenden Sonnenstrahlen - verstärkt ihr Unwesen. Wer gerne wandert oder Outdoor-Sportarten betreibt, kann sehr schnell Bekanntschaft mit den lästigen und unliebsamen Krabbeltieren machen. Vorsicht ist zudem für Berufs- und Hobbygärtner geboten: Sie sind ebenfalls willkommene Opfer der Parasiten – besonders dann, wenn ein Wald in der Nähe ist. Bei Temperaturen ab zehn Grad beginnen sich Zecken "pudelwohl" zu fühlen – ihre Beißwerkzeuge laufen in unseren Breitengraden bis in den Herbst hinein auf Hochtouren. Dazu suchen sie sich bevorzugt dünne, warme und feuchte Hautstellen, besonders die Kniekehlen, den Haaransatz, die Achseln und die Leistengegend.


Lesen Sie hier den vollständigen Tipp als PDF zum Herunterladen: Zeckenbisse - nicht unterschätzen!
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IHRE GESUNDHEIT
Ernährung bei Krebs

Eine Krebserkrankung zehrt am Körper. Umso wichtiger ist die richtige Speisenauswahl, damit der Körper die notwendige Energie erhält und für die Therapie gestärkt ist. Außerdem können die richtigen Lebensmittel dabei helfen, mit Nebenwirkungen, die eine Chemo- oder Strahlentherapie häufig hinterlassen, besser zurechtzu­kommen. Was Krebskranke bei ihrer Ernährungsweise beachten können, darüber spricht die Ernährungswissenschaftlerin Mandy Max in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2012. Außerdem bringt das Heft konkrete Kochrezepte, die unter Chemotherapie und den begleitenden Schleimhautschäden gut vertragen werden. Krebserkrankte sollten sich abwechslungsreich und ausgewogen ernähren, so wie Gesunde auch. Allerdings sollten sie darauf achten, den Eiweißgehalt der Nahrung etwas zu erhöhen. Ein Tumor begünstigt nämlich den Muskelabbau. Deshalb rät Max, täglich Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Milchprodukte auf den Speiseplan zu setzen, außerdem Fisch, Fleisch oder Eier. Auf eine ausreichende Trinkmenge von 1,5 Litern täglich achten. Eine Bekämpfung des Tumors mit Hilfe von Zytostatika oder Strahlen hat meist Nebenwirkungen zur Folge. Magenschleimhautent­zündungen, Erbrechen oder Appetitlosigkeit behindern die Energie­aufnahme meist empfindlich. Max: »Wichtig ist dann, dass sich die Betroffenen speziell zu den Nebenwirkungen und den Gegen­maßnahmen beraten lassen. Einen Experten dafür kann meistens der behandelnde Arzt oder der Apotheker benennen.« Gegen Appetitlosigkeit empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin, dass sich die Patienten ihre Mahlzeiten möglichst nicht selbst zubereiten, sondern sich von Freunden oder Familie helfen lassen. Am besten auch nicht beim Kochen dabei sein, damit nicht schon die Gerüche eine Abneigung gegen das Essen auslösen. Sich während den Mahlzeiten möglichst mit Radio oder Fernsehen ablenken.

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LORANO® SERVICE
Die tagesaktuelle
Pollenflugvorhersage

Papiertaschentücher, Kopfschmerzen und Atemnot sind für immer mehr Bundesbürger der Einstieg in den Frühling. Die Ursache sind staubförmige Teilchen, die von Pflanzen und Pilzen in der freien Natur an die Luft abgegeben werden und sich darin schwebend verteilen. Sie führen zu krank machenden Überempfindlichkeits-Reaktionen, indem sie von uns eingeatmet werden oder auf die Augenbindehaut gelangen. Dies trifft z.B. für Pollen oder Blütenstaub vieler Pflanzen und einige Sporen von Schimmelpilzen zu. Ihr Auftreten ist allerdings jahreszeitlich begrenzt. Große Mengen von Hasel- oder Erlenpollen finden sich z.B. von Februar bis März in der Luft. Diese Zeitspanne bezeichnet man als Pollenflugsaison. Allergene, die nur zeitlich befristet allergische Beschwerden auslösen, nennt man deshalb saisonale Allergene, die dadurch ausgelösten Krankheiten saisonale Allergien. Sind Sie selber von einer Allergie betroffen? Oder möchten Sie sich einfach nur informieren? Dann sind Sie hier richtig. Auf unseren Internetseiten finden Sie viele Informationen zum Thema Allergie.

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GESUNDHEITSPOLITIK
Individuelle Arzneimittel aus der Apotheke

Etwa 16 Millionen Rezepturen, also Arzneimittel, die individuell für den jeweiligen Patienten maßgefertigt werden, stellen Deutschlands Apotheker jedes Jahr für ihre Patienten her. Dabei ist jede Apotheke jederzeit in der Lage, solche Rezepturen anzufertigen. Auch nachts oder an Feiertagen. »Denn Krankheit hält sich nicht an Öffnungszeiten«, erklärt Dr. Andreas Kiefer diesen besonderen Apothekenservice in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustriertem vom 1. März 2012. Mit diesen Rezepturen schließen die öffentlichen Apotheken Lücken in der Produktpalette der industriell hergestellten Medikamente, sagt der Vorsitzende der Kommission des Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC), des Neuen Rezeptur Formulariums (NRF) und des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI). Besonders Kinder, Menschen mit Hautkrankheiten oder schwerstkranke Menschen sind auf Rezepturen angewiesen. »Stellen Sie sich vor, ein Kleinkind leidet an einer Herzkrankheit. Die typischen Tabletten zur Behandlung gibt es aber nur für Erwachsene. Die darf das Kind wegen der zu hohen Dosis aber nicht einnehmen. Hier hilft der Apotheker. Er kann aus dem Wirkstoff Kapseln herstellen, die den Wirkstoff in kindgerechter Dosierung enthalten. Für die pharmazeutische Industrie lohnt es sich oft nicht, Kinderarzneimittel herzustellen, da das bei kleinen Patientengruppen nicht profitabel ist«, erklärt Kiefer. In Sicherheit und Qualität stehen die Rezepturen industriell hergestellten Arzneimitteln in nichts nach. Die herstellenden Apotheker müssen sich an Leitlinien halten, die die Bundesapothekerkammer zur Anfertigung erarbeitet hat. Außerdem gibt es eine von Experten ständig erweiterte und aktualisierte Sammlung bewährter Rezepturvorschriften, das sogenannte Neue Rezeptur Formularium, kurz NRF genannt. Hier schlägt der Apotheker nach, wie eine bestimmte Rezeptur anzufertigen ist.

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DIABETETIKER NEWS
Schöne Haut trotz Diabetes

Bei fast 80 Prozent der Diabetiker hat die Haut Schaden genommen, und zwar hinsichtlich des Verhältnisses von Fett und Feuchtigkeit. Durch die Nervenschädigungen kann die Haut weniger Schweiß und Talg produzieren, die Verdunstung von Wasser über die Haut steigt. In der Folge wird die Haut trocken, spröde und rissig und verliert ihren schützenden Hydrolipidfilm. Deshalb ist alles daran zu setzen, mit geeigneten Pflegemaßnahmen die Hautbarriere intakt zu halten. Wie das geht, darüber informiert die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2012. Ein ausgedehntes Bad in der Wanne sollte für Diabetiker nur selten auf dem Programm stehen, zu sehr würde die Haut dadurch an Feuchtigkeit verlieren. Besser sind regelmäßige Duschen, allerdings nur kurz und mit lauwarmem Wasser. Duschgele nur für die Körperregionen verwenden, die auch schwitzen. Ansonsten genügt pures Wasser. Das Duschgel sollte pH-neutral sein und weder Farb-, Duft- oder andere chemische Zusatzstoffe enthalten. Für die Pflege danach sollten die Präparate das Wasserbindungsvermögen der Haut verbessern und den übermäßigen Wasserverlust reduzieren können. Das geht am besten mit fettreichen Zubereitungen, die zusätzlich feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Harnstoff enthalten. Lotionen oder Emulsionen lassen sich gut verteilen und ziehen schnell ein. Die Füße eines Diabetikers verlangen besonderes Augenmerk bei der Pflege. So haben etwa spezielle Messungen ergeben, dass die Fußballen eines Diabetikers einen um 60 Prozent reduzierten Hautfettgehalt und einen um 24 Prozent herabgesetzten Gehalt an Hautfeuchtigkeit aufweisen. Die herabgesetzte Barrierefunktion begünstigt die Entstehung von Wunden. Diabetiker sollten jeden Tag ihre Füße auf kleine Verletzungen inspizieren. Und schon bei kleinsten Problemen an der Fußhaut ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.


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Rhein-Neckar-Apotheke
Apotheker Wolfgang Kempf
Robert-Schuman-Str. 1
68519 Viernheim
Tel. 06204 71255
Fax 06204 602980

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Filialleitung
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