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• Dezember 2011

 
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IHR START INS NEUE JAHR I
UNSER GESUNDHEITSTIPP

Winterzeit
Zeit der Schnief-
und Triefnasen


Überall wird gehustet und geschnäuzt – im Büro, in der Schule, beim Einkaufen oder im Bus. Es gleicht einem aussichtslosen Unterfangen, sich dieser Ansteckungsgefahr entziehen zu wollen. Und bald geht es einem selber so: Der Husten plagt, die Nase läuft und das Schlucken schmerzt. Viele nehmen diese Symptome leichtfertig als einfache Erkältung hin nach dem Motto "Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden es schon richten". Doch häufig wird aus banalen Erkältungsbeschwerden mehr. Der einfache Husten wird zur Bronchitis, aus dem Schnupfen entwickelt sich eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, das Halsweh wächst sich zur eitrigen Mandelentzündung aus. Jetzt spätestens ist eine angemessene Behandlung unbedingt erforderlich.

Lesen Sie hier den vollständigen Tipp als PDF zum Herunterladen: Winterzeit – Zeit der Schnief- und Triefnasen
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IHR START INS NEUE JAHR II
Winter-Wellness in der Badewanne
wirkt heilend


Eintauchen und genießen: Ein duftendes Bad bedeutet mehr als Körperreinigung, es ist die reine Wohltat. Es kann entspannen oder anregen, es lässt die Seele baumeln und lässt sich sogar als Therapie nutzen. Badezusätze gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Ihre Paradedisziplin ist die Therapie von grippalen Infekten. Meist enthalten sie Pflanzeninhaltsstoffe, deren ätherische Öle sich auch solo in das warme Badewasser geben lassen. Erkältungsgeplagte können wieder aufatmen. Wissenschaftlich fundierte Daten liegen beispielsweise für Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Kiefernnadelöl, Myrtol und Thymianöl vor. Sie wirken schleimlösend, erleichtern das Abhusten und verbessern den körpereigenen Reinigungs­mechanis­mus des Atemtraktes. Zusätzlich besitzen sie leicht antimikrobielle Effekte. Schon nach 10 Minuten Baden gelangen die Wirkstoffe ins Blut. Um den Badewannen-Effekt maximal auszunutzen, gilt es, einige Regeln einzuhalten. So sollte man erst die Wanne volllaufen lassen und dann erst den Badezusatz oder das ätherische Öl zugeben. Wird ätherisches Öl verwendet, dann bitte nicht pur zutropfen, sondern erst 5 Tropfen davon in 75 ml Sahne oder 1 Esslöffel Vollmilch verrühren und dann ins Wasser geben. Diese Mischung sorgt dafür, dass das eigentlich nicht wasserlösliche ätherische Öl nicht obenauf schwimmt. Das Badewasser sollte eine Temperatur zwischen 35 und 38 Grad Celsius betragen. Die optimale Badezeit beträgt maximal 15 Minuten.
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NDP
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GESUNDHEITSPOLITIK
Eine Dosis Zukunft

Apotheker für Indien Unter dem Slogan »Zwei Euro für ein Menschenleben« haben Apotheker in Westfalen-Lippe schon mehrere zehntausend Euro gesammelt. Damit helfen sie Kindern in den Slums der 14-Millionen-Metropole Kalkutta, eine bessere medizinische Versorgung zu erhalten. Die Spendenaktion ist Teil des Projektes »Eine Dosis Zukunft«, das die Apothekerkammer Westfalen-Lippe zusammen mit der Kindernothilfe im Herbst 2009 ins Leben gerufen hat. Inzwischen machen über 400 Apotheken mit. »Unter dem Slogan 'Zwei Euro für ein Menschenleben' finanzieren wir mit den Spenden Impfungen und Tuberkulose-Behandlungen«, erläutert die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening. Zwei Euro kostet eine Fünffachimpfung, die unter anderem vor Tuberkulose, vor Masern und Tetanus schützt. An Masern und Tetanus sterben in Indien jedes Jahr 160 000 Kinder. Mit Spendenboxen in vielen Apotheken und Spenden der Apotheker selbst hat die Apothekerkammer im Dezember 2009 kurzerhand 6000 Euro gesammelt. 2010 kamen 20 000 Euro zusammen, und in diesem Jahr hofft man auf rund 40 000 Euro. Overwiening: »Damit kommen wir unserem Ziel, in den Slums die gesundheitliche Versorgung der Kleinsten zu verbessern, immer näher.« Für eine dauerhafte Hilfe sind jedoch jährlich rund 50 000 Euro vonnöten.

Mehr Informationen auch unter www.aponet.de
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Happy Hour Button
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DIABETETIKER NEWS
Alkohol an den Festtagen
nie ohne Essen


Weihnachten und Silvester bedeuten Ausnahmesituationen für den Blutzucker. Das Essen schmeckt reichlich, und auch Alkohol gehört häufig zur Festtagstafel. Wie man dann nächtliche Unterzuckerungen vermeiden kann, darüber informiert Dr. Gerhard Klausmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes niedergelassener Diabeto­logen, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Dezember 2011. Nach dem Genuss von Alkohol drohen Unterzuckerungen. Dabei bedenken: Sie treten oft verzögert auf, also eventuell auch erst während des Nachtschlafs. Klausmann rät deshalb, zu einem Gläschen Alkohol immer eine Kleinigkeit zu essen. So kann der Blutzucker nicht zu weit absinken. Dennoch sollten Diabetiker sicherheitshalber immer Traubenzucker griffbereit haben. »Vor dem Bettgang ist der Blutzucker zu kontrollieren. Er sollte deutlich über 100 mg/dl liegen«, informiert der Diabetologe. Noch besser sichert sich ab, wer nachts zwischen zwei und vier Uhr nochmal seinen Blutzucker überprüft. Auch wer vor dem Schlafengehen etwas Schokolade isst, wirkt dem Unterzuckerungsrisiko entgegen. Wichtig: Das Risiko für Unterzuckerungen trifft nicht jeden Diabetiker. Gefährdet sind Patienten, die sich Insulin injizieren oder auf Medikamente wie lang wirksame Sulfonylharnstoffe eingestellt sind. Patienten, die Metformin einnehmen, haben dieses Risiko nicht.


Mehr Informationen auch unter www.aponet.de
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Rhein-Neckar-Apotheke
Apotheker Wolfgang Kempf
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