Dieses Jahr wird alles anders, oder?

14. Juni 2019

An keinem Tag schmieden wir derart viele Pläne wie in der Silvesternacht. Gesünder ernähren, regelmäßig Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören. Doch höchstwahrscheinlich ist sie nach ein paar Tagen wieder verflogen – diese Energie, die sich Motivation nennt.

Sehen oder anfassen können wir Motivation nicht. Wir erkennen nur das, was sie mit uns macht – oder eben nicht. Dabei kann sie für wahre Wunder sorgen. Sie schafft es, aus Bewegungsmuffeln begeisterte Läufer zu machen oder bringt Menschen dazu, ihr Gewicht zu reduzieren. Doch einfach ist es nicht, sein Verhalten von heute auf morgen zu verändern. Denn die Macht der Gewohnheit hält uns gerne davon ab.

Wer Gewohnheiten verändern will, braucht zunächst einmal Geduld. So wissen wir heute, dass unser Gehirn bevorzugt automatisierten Abläufen folgt. Weil das Energie spart und der Kopf frei ist für wichtigere Dinge. Kein Wunder also, dass sich neue Verhaltensmuster nicht so leicht umsetzen lassen.

Kleine Schritte führen zum Erfolg

Deshalb braucht es einen Plan. Setzen Sie sich ein konkretes Ziel und fangen Sie damit an, eine neue Gewohnheit in Ihren Alltag zu integrieren. So könnten Sie etwa am Nachmittag den Zucker im Kaffee weglassen. Beginnen Sie Ihr Vorhaben mit einer Tasse an und halten Sie es zwei bis drei Wochen durch. Lassen Sie sich von nichts und niemanden entmutigen. Selbst wenn es Ihnen manchmal schwerfällt, die Laufschuhe anzuziehen. Sie müssen ja nicht gleich eine halbe Stunde durchgehend laufen. 15 Minuten flottes Gehen reichen für den Anfang. Wichtig ist, loszulegen. Sie werden sehen:

Durchhalten heißt die Kraft, die Ihnen den Weg zur neuen Gewohnheit ebnet.

Ebenso hilfreich: Notieren, nicht nur daran denken, was gut gelingt. Denn das schriftliche Festhalten steigert Ihre Motivation von Tag zu Tag, weil Sie so all Ihre Erfolge im Blick haben. Also: Worauf warten Sie als noch?