Mein Gesundheits-Tipp

 

Gutes Klima – gute Gesundheit. So schützen Sie sich vor Sommerinfekten

 

Wenn im Sommer die Temperaturen deutlich nach oben klettern, sorgen Klimaanlagen für angenehme Frische. Besonders beliebt sind sie in Autos: Erträgliche Temperaturen verhindern, dass Konzentration und Reaktionsfähigkeit unter zu großer Hitze leiden.

Wichtig ist aber der richtige Umgang damit:

  • Den kalten Luftstrom nie direkt auf den Körper richten. Optimal bläst er über die Schultern der vorderen Insassen nach oben. Faustregel: Den Kopf kühlen, die Füße nicht.
  • Je höher die Außentemperatur, desto höher das Innenklima – bei 35 Grad außen zum Beispiel 23 bis 25 Grad. Zu große Temperaturunterschiede bescheren nur Erkältungen.
  • Im Stau oder im Tunnel auf Umluftbetrieb schalten, damit keine „dicke Luft“ ins Wageninnere gerät. Ein Kühlsystem kann bis zu 45 Minuten so arbeiten.
  • Ausreichend Pausen einlegen, damit Schleimhäute und Augen sich von der künstlich trockenen Luft im Wagen erholen können.
  • Einmal jährlich den Innenluftraumfilter wechseln.

Auch zahlreiche Büroräume sind mit Klimaanlagen ausgestattet, um an heißen Tagen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Leider ist ein künstlich herunter gekühltes Raumklima für die Gesundheit nicht das Beste. Da die Anlagen der Luft in der Regel Feuchtigkeit entziehen, wird sie unnatürlich trocken-kühl und ist damit der normalen Nasenfunktion nicht mehr zuträglich: Die Feuchtigkeit auf der Nasenschleimhaut verdunstet vorzeitig. Das Sekret auf den Schleimhäuten trocknet ein und bildet eine Borke. Diese behindert den natürlichen Schleimtransport durch die Flimmerhärchen, was die Abwehrfunktion der Schleimhäute einschränkt. Sie werden anfälliger gegenüber Stäuben, Allergenen und Erregern, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.

Diese Abwehrschwäche kann einer Sommergrippe den Weg bereiten. Typische Symptome sind eine laufende oder verstopfte Nase, gereizte Rachenschleim- und Bindehäute. Bei der Behandlung einer Sommergrippe kommt es unter anderem darauf an, den Abfluss der Nasensekrete zu bessern. Bei verstopften Atemwegen helfen Salzwasserspülungen oder ein kurzzeitig angewendetes abschwellendes Nasenspray. Zudem sollten Betroffene viel trinken – am besten täglich zwei bis drei Liter Wasser.

Wer viel Zeit in klimatisierten Zimmern verbringt, kann trockene Luft bis zu einem gewissen Grad mit einem Luftbefeuchter verbessern. Zudem sorgen Grünpflanzen für ein feuchteres und kühleres Raumklima. Mein Tip: Die Nasenschleimhäute vorbeugend mit einem Meerwasserspray befeuchten.

Eine Sommergrippe kann ebenfalls bei starken Temperaturschwankungen entstehen. Zum Beispiel bei einer Urlaubsreise: Im Flugzeug war es kühl, am Urlaubsort herrscht ungewohnte Hitze, verschwitzt wird man im wiederum klimatisierten Hotel empfangen.

Die Infektgefahr steigt, wenn die Blutgefäße nicht ausreichend schnell auf die unterschiedlichen Temperaturreize reagieren können oder Schweiß in kalter Zugluft trocknet. Mein Rat: Wer aus der Wärme in gekühlte Atmosphäre kommt, sollte sich daher mit einem zusätzlichen Kleidungsstück den Raumbedingungen anpassen. So lässt sich verhindern, dass verschiedene Körperregionen unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind und Muskelverspannungen entstehen.

Wolfgang Kempf, Rhin-Neckar-Apotheke

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