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START INS NEUE JAHR
Gemäßigter Sport und Leute
einladen machen winterfroh


Wer im Sommer gerne draußen "sportelt", braucht damit im Winter nicht aufzuhören. Im Gegenteil. "Regelmäßiges dosiertes Sporttreiben macht den Organismus widerstandsfähig gegen Schnupfen, Halsweh, Hexenschuss und andere lästige Begleiterscheinungen des Winters", sagte Professor Dr. Thomas Wessinghage. Wichtig sei, sich sorgfältig aufzuwärmen und auf jeden Fall sanft zu beginnen. Außerdem rät der ärztliche Direktor der Medical Park Kliniken des Tegernseer Tals, längere "Stehpausen" zwischendurch zu vermeiden und nach dem Sport schnell trockene Kleidung anzuziehen. Dass Atemwegsinfekte häufig mit einem Vitamin-D-Mangel einhergehen, zeigte eine große Studie aus den USA. Der Körper produziert es bei Kontakt mit dem Tageslicht. Aktivitäten im Freien nützen am Tage also besonders gut. Das gilt bereits für Spaziergänge in der Mittagspause. Die langen Winterabende sind hingegen wie geschaffen dafür, Freunde einzuladen. Die gemütlichen Stunden lenken vom Alltagsstress ab und stimmen froh. "Unser Glückssystem ist leicht ermüdbar", erläuterte Hirnforscher Professor Dr. Manfred Spitzer von der Uniklinik Ulm. "Die große Ausnahme bilden Sozialkontakte. Liebe Leute machen immer glücklich."

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UNSER GESUNDHEITSTIPP
Die Heilkraft
des Badens


Schon die alten Römer waren echte "Bademeister" und nutzten in ihren Badehäusern die wohltuenden Kräfte des Wassers. In der Gegenwart tragen viele Gesundheitsbäder und Wellnesszentren das Kürzel "SPA" im Namen – "salus per aquam", aus dem
Lateinischen übersetzt: "Gesundheit durch Wasser". In der Tat haben Bäder nachweislich viele positiven Auswirkungen auf Körper und Geist gleichermaßen. Sie bringen Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung, regen die Durchblutung an, stärken die Venenfunktion, entspannen die Muskulatur, entlasten Gelenke und Bandscheiben, lindern Schmerzen, verbessern die Immunabwehr, vertreiben Stresssymptome, bringen seelische Entspannung.

Lesen Sie hier den vollständigen Tipp als PDF zum Herunterladen: Die Heilkraft des Badens
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WASSER MARSCH
Wenig trinken hilft nicht
gegen Harndrang


Dies verschlechtert die Situation sogar auf Dauer. Darauf weist der Coburger Urologe Dr. Joachim Glaser hin. "Durch die Füllung der Blase wird die Blasenmuskulatur gedehnt und gleichzeitig gekräftigt", erläutert er. "Bei zu geringer Füllung nimmt mit der Zeit das Fassungsvermögen der Blase ab. Dadurch setzt der Harndrang immer früher bei immer geringeren Flüssigkeitsmengen ein." Zudem konzentriere sich bei zu geringer Trinkmenge der Urin und könne dann die Blase reizen. Wer die Toilette aufsucht, wenn kein oder nur ein geringer Druck besteht, erzieht seine Blase dazu, schon bei geringer Füllmenge Harndrang zu melden, ergänzt Dr. med. Christian Albring, Präsident des Bundesverbandes der Frauenärzte. Er rät, nicht dem ersten Bedürfnis nach Entleerung nachzugeben, sondern den Toilettengang möglichst weit hinauszuschieben. Denn, so die gute Nachricht, bis zu einem gewissen Grad lässt sich die Blase trainieren. Hinter einem gesteigerten Harndrang können viele Ursachen stecken – von Herzmuskelschwäche über Venenprobleme bis zu einer vergrößerten Prostata. Auch manche Arzneimittel können die Symptome auslösen. Daher sollten Betroffene sich nicht scheuen, bei Arzt und Apotheker um Rat zu fragen.

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Eyecatcher
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WENN SIE LÄUFT
Die besten Mittel gegen Rotznasen

Abschwellend wirkende Nasensprays und -tropfen sorgen schnell und unkompliziert für eine freie Nase, wenn diese durch Schnupfen verstopft ist. Doch sie bergen auch Risiken. Deshalb sollte man sie nicht länger als eine Woche am Stück anwenden. Zu häufiger Einsatz abschwellender Sprays kann zu einer dauerhaft zugeschwollenen Nase führen. Man sollte diese Medikamente daher nicht häufiger als dreimal täglich anwenden. Bei zu häufigem oder dauerhaftem Gebrauch gewöhnt sich die Nase an den abschwellenden Wirkstoff und bleibt nur frei, solange man das Arzneimittel weiter anwendet. Zudem eignen sich abschwellende Sprays nicht für trocken-verstopfte Nasen, die möglicherweise eher unter der Heizungsluft als unter Schnupfenviren leiden. Hier helfen befeuchtende Sprays oder Nasenspülungen mit Salzlösungen besser. Nasensalben mit Dexpanthenol oder verschiedenen Salzen unterstützen ihre Wirkung. Für ein befreites Aufatmen können auch ätherische Öle sorgen, die es in Kapselform zum Einnehmen gibt sowie als Salben zum Einreiben und Inhalieren. Was sich für wen am besten eignet, dazu beraten die Apotheken gern individuell.

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Happy Hour Button
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DIABETETIKER NEWS
Was Diabetikerfüßen
Schmerzen bereitet


Trockene und warme Füße. Eigentlich ein gutes Zeichen. Doch bei Diabetikern muss dies kein Hinweis auf gesunde Füße sein. Warme und trockene Füße können ein Zeichen einer sogenannten diabetischen Polyneuropathie sein, die sich infolge einer schlechten Blutzuckereinstellung entwickeln kann. Betroffene nehmen Schmerzen an den Füßen nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr wahr. Auch nicht, wenn sie sich verletzen. Fühlen sich die Füße hingegen dauerhaft blass und kalt an, weist dies auf eine gestörte Durchblutung hin. Hier hat der überschüssige Zucker im Blut oft lange Zeit unbemerkt die Blutgefäße geschädigt, Beine und Füße werden nicht mehr ausreichend versorgt. Experten sprechen von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Polyneuropathie und Durchblutungsstörung vergrößern bereits jede für sich das Risiko für ein Diabetisches Fußsyndrom, einem häufigen Grund für Fußamputationen. Treten beide gemeinsam auf, steigt das Risiko noch einmal deutlich an. Diabetologen wissen: 80 bis 90 Prozent der Amputationen ließen sich verhindern, wenn Patienten richtig vorbeugten. Dazu gehören unter anderem eine regelmäßige Kontrolle der Füße beim diabetologisch geschulten Fußpfleger, tägliche Fußpflege und -kontrolle sowie geeignetes Schuhwerk und Strümpfe.


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Rhein-Neckar-Apotheke
Apotheker Wolfgang Kempf
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